Dringliche Botschaft. Quo vadis, Bahnhof Nord?

Diese Botschaft, an das Stadtplanungsamt und den Stadtrat, resultiert aus dem Tisch hinter den Gleisen vom 20. Dezember 2016:

Dem Stadtplanungsamt und dem Stadtrat wollen wir für das weitere Vorgehen am Bahnhof Nord, und in der ganzen Stadt, in Erinnerung rufen:

«Es sollen nicht einfach Baulücken gefüllt werden;
vielmehr soll hier ein lebendiger,
vielfältiger, sozialer und zukunftsfähiger Ort entstehen.»

 

auszug_programm_bauluecken

Zitat aus dem Programm für den Studienauftrag zum Testplanungsverfahren für das Gebiet Bahnhof Nord. Vom 15. Juni 2016. Absender ist das Stadtplanungsamt genehmigt wurde das Programm durch die Stimmberechtigten des Beurteilungsgremiums.

 

Des Weiteren sind diese Anregungen, Bitten und Fragen beim letzten Tisch von den einzelnen Leuten formuliert worden:

  • Nutzungen müssen jetzt diskutiert werden!
    Sie sollten vielfältig sein – wie die Stadtbevölkerung.
  • Nach der Testplanung – die Testnutzung.
  • Raum für Zufälliges.
  • Verdichten heisst nicht, Freiflächen zu verbauen.
  • Eine Stadt definiert sich durch die Bewohnerinnen und Bewohner und nicht durch Büros.
  • Die Stadt muss sicherstellen, dass nicht die Renditeerwartungen der Investorinnen / Investoren die Entwicklung diskutieren.
  • Unbürokratisches einfach machen anstatt zu planen – mehr Offenheit!
  • Nicht an der Synthese weiter basteln, sondern mit den Bedürfnissen auseinandersetzen – wie ursprünglich von der Stadt versprochen/geplant
    (siehe obige Zielformulierung).
  • Über temporäre bauliche Strukturen nachdenken und nicht über Bauten im engeren Sinn. Kredit sprechen für kleinere Vorhaben.
  • Belebung soll aus dem Quartier entspringen – Entwicklung vor, am und aus dem Ort!
  • Bahnhof Nord im Kontext der Stadt St.Gallen betrachten – Synergien fördern, Redundanzen verhindern, Individualität gewährleisten.
  • Aufwertung findet nur statt, wenn die Rosenbergstrasse im Perimeter mitbeachtet wird.
  • Die von Pionierpflanzen geprägten Kiesplätze fördern.
  • Die Stadt soll als Bauherrin auftreten. Nur so kann die gewünschte Nutzung gewährleistet werden.
  • Die LOK braucht Gleisfeld und Raum – bitte freihalten!
  • Plaza Mayor braucht Sonne – bitte verschieben!
  • Inwieweit sind die Klötzlibauten (aus der «WerkStadt Bahnhof Nord») in die Planung eingeflossen?
  • Inwieweit sind die Gebäudehöhen überhaupt umsetzbar?
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